vermindertes Längenwachstum mit einer Körpergröße, die unterhalb der Größe von 90 % der gleichaltrigen Geschlechtsgenossen liegt (Entwicklung des Kindes). Beim extremen Minderwuchs liegt die (zu erwartende) Endgröße unter 130 cm. Erbkrankheiten wie die Achondroplasie und verschiedene Chromosomenanomalien (z. B. Ullrich-Turner-Syndrom, Down-Syndrom) führen zum Minderwuchs, ebenso Erkrankungen der hormonbildenden Drüsen wie Unterfunktionen der Schilddrüse, der Hypophyse (Mangel an Wachstumshormon) oder der Nebennierenrinde. Auch Stoffwechselkrankheiten, organische Schäden, eine verminderte Nahrungsaufnahme oder Störungen der Nahrungsverwertung können einen Minderwuchs verursachen (Gedeihstörung). Im Idealfall hilft die Behandlung der Grundkrankheit. Falls die zu erwartende Endgröße des Betroffenen problematisch zu werden droht, kann eine Therapie mit Wachstumshormon infrage kommen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung