Entzündung der Luftröhrenschleimhaut.
Ursache: Die Luftröhrenentzündung wird meist durch Viren, seltener durch Bakterien hervorgerufen. Die Luftröhrenschleimhaut produziert vermehrt wässrige oder auch schleimige Absonderungen (Luftröhrenkatarrh). In der Regel bestehen gleichzeitig eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis) und eine Entzündung der Luftröhrenäste (Bronchitis, Tracheobronchitis). Lang anhaltende Luftröhrenentzündungen werden zumeist von Entzündungen der Umgebung, z. B. einer Nasennebenhöhlenentzündung, oder durch ständige Reizung gefördert, z. B. bei starken Rauchern.
Befund: Die Betroffenen klagen über Reizhusten und brennende Schmerzen hinter dem Brustbein. Es kann zu Auswurf kommen, der bei einer bakteriellen Entzündung eitrig ist. Lässt sich mit einer Kehlkopfspiegelung keine eindeutige Diagnose stellen, so muss eine Luftröhrenspiegelung (Tracheoskopie) durchgeführt werden.
Behandlung: Die Luftröhrenentzündung wird mit entzündungshemmenden Medikamenten (Antiphlogistika) und/oder Antibiotika behandelt. Bei der lang anhaltenden Luftröhrenentzündung müssen die Entzündungen der Umgebung zum Abheilen gebracht werden. Die Betroffenen werden angehalten, viel zu trinken, um eine bessere Schleimverflüssigung zu erreichen. Inhalationen empfehlen sich, das Rauchen ist sofort einzustellen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 08.12.2010
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